1) Intervallfasten (16/8) als HaupthebelWarum es wirkt: In der Fastenzeit leert sich schrittweise der Glukose-/Glykogenpuffer – Ketone werden wahrscheinlicher.
Praxis-Tipp: Starte mit 12/12, dann 14/10, dann 16/8 (nicht alles auf einmal).
Einordnung: Pharmazeutische Zeitung
2) Training (besonders: Kraft + kurze Intervalle)Warum es wirkt: Training senkt Glykogen und verbessert metabolische Flexibilität – Ketose wird wahrscheinlicher, vor allem
nach der Einheit.
Praxis-Tipp: 2–4×/Woche Krafttraining + 1–2×/Woche kurze Intervalle (10–20 Min).
3) Smartes Carb-Timing statt KetoCarbs sind nicht „verboten“. Aber Timing kann den Unterschied machen.
- Carbs eher nach Training oder mittags, abends eher low-carb light
- „Hidden carbs“ reduzieren (Getränke, Snacks, „gesunde“ Riegel)
Neutraler Referenzrahmen: BARMER Low-Carb Einordnung
4) Protein & Mahlzeitenfrequenz sinnvoll wählenZu häufiges Essen kann Deine „Ketose-Chancen“ senken (Du unterbrichst die Fastenzeit immer wieder).
Praxis-Tipp: 2–3 Mahlzeiten im Essfenster reichen oft – mach es Dir leicht, nicht perfekt.
5) Optional: Exogene Ketone als Add-on (nicht als Basis)Exogene Ketone (meist BHB-Salze oder Ester) können
kurzzeitig Ketone im Blut erhöhen – ersetzen aber nicht die metabolischen Effekte von Fasten/Training.
Wann sie sinnvoll sein können:- Fokus/„mentale Klarheit“ in Fastenfenstern
- als „Bridge“ in stressigen Wochen
- vor ausgewählten Trainings (individuell testen)
Seriöse Einordnung: Leading Medicine Guide | Kontext: LMU Klinikum